Familientreffen, die Zweite – 2017

Letzten Donnerstag war es soweit. Die Familie meines Vaters-nicht-vor-Ort hat sich wieder zu einem Familientreffen zusammengefunden. Der Ort der Veranstaltung war derselbe wie das letzte Mal vor zwei Jahren, ein kleiner Ort am Rand des Steigerwalds, etwa 8 Kilometer von Haßfurt entfernt.

Im Vorfeld waren meine Gefühle gemischt. Das letzte Treffen war ja ganz in Ordnung, doch… naja. Man weiß ja nie. Auf jeden Fall habe ich meinen Urlaub entsprechend geplant, weil ich dieses Treffen auf jeden Fall nochmal mitnehmen wollte. Für zukünftige Treffen wollte ich dieses dann abwarten.

Ich kann jetzt sagen: Es war ein richtig schönes Treffen. Nicht ganz so viel Familie dabei wie das letzte Mal, was an den Pfingstferien von Bayern und Baden-Württemberg lag. So waren die Familien aus diesen Ecken zum größten Teil mit ihren Kindern in Urlaub, und damit nicht anwesend. Außerdem gab es noch andere Ausfälle wegen Urlaubsmangel und Krankheitsgründen.
Dieses Mal war das einzige Kind, das die ganze Zeit dabei war, die Tochter von meinem Cousin aus Saarbrücken. Was heißt Kind – mit 14 ist man Teenager. Ansonsten gab es noch Stippvisiten von der Kleinen von meiner Cousine aus… gute Frage. Da ist die Hausfrage gerade im Raum. Und die Kleine ist 15 Monate – da braucht sie noch keine Ferien. ;o)

Letztes Mal wurde ja gerne mit dem Ball gekickt. Darauf habe ich nicht wirklich Lust, weswegen ich mich also mal um Alternativen für Beschäftigungen draußen gekümmert habe. Ein billiges Wikingerschach, dass es vor zwei Wochen im Angebot gab – und wirklich viel zu klein ist. Da muss ich mir also noch mal eine große und damit gescheite Variante besorgen. Außerdem ein Indiaca und zwei Wurfscheiben über Drachenechse und der Pappnase aus Frankfurt. Das Wikingerschach kam dann direkt am Donnerstag zum Einsatz. Deswegen weiß ich, dass es wirklich zu klein ist. Aber als Grundgedanke war es schon mal nicht schlecht. Danach wurde noch ein wenig Frisbee geworfen. Das hat schon Spaß gemacht. So ging der erste Abend recht gemütlich rum.

Letztes Mal bin ich mit meinem Vater-nicht-vor-Ort (sonst, dieses Mal natürlich schon ;o)) am Samstag ’ne Runde spazieren gegangen. Dies haben wir dieses Mal direkt am Freitag „erledigt“. Eine Runde zur Bergkirche und dann weiter.
Nachmittags war ein Treffen im Kunsthandwerkerhof in Königsberg in Bayern angesetzt. Dorthin bin ich dann mit meinem Vater gefahren – mit einem kleinen Abstecher über Haßfurt. Einmal meinen Papa beim Schuhe kaufen begleiten, und dann noch einmal eine Kerze bei meiner Oma und meinem Opa anzünden. Wie üblich nach langer Zeit, mussten wir beide erst mal suchen – bis mein Vater es dann gefunden hat. Ich wollte ja schon aufgeben und dies dann später erledigen. Doch mein Vater ist dann seinem Gefühl gefolgt – und hat damit richtig gelegen. Glückwunsch. ;o)

Danach ging es nach Königsberg, wo wir beim Kunsthandwerkerhof so nach und nach einige Tische gefüllt haben. Und dabei war das noch nicht mal die Hälfte der Familie. Wenn wirklich der Großteil dabei gewesen wäre, hätten wir sicherlich nicht wirklich Platz gefunden. Doch so haben wir letztendlich alle an eine lange Tischreihe gepasst. ;o)

Anschließend ging es zum Grillen nach Haßfurt, ins Elternhaus von meinem Vater und seinen Geschwistern. Mein Onkel und meine Cousine und deren Freund haben sich da ganz schön ins Zeug gelegt. Außerdem finde ich das Haus und den Garten immer wieder… aaaah. So schön!

So wurde es dort ein gemütlicher Tagesabschluß mit lecker Essen und Trinken, sowie, gegen die aufziehende Kühle, mit etwas Lagerfeuerfeeling. Nicht zu vergessen guten Gesprächen. Als mein Vater dann zum Aufbruch bat, war es – gefühlt – noch gar nicht so spät. Doch als wir dann wieder in unserer Unterkunft waren, bin ich doch auf dem Zimmer geblieben. War wohl doch an der Zeit. ;o)

Am Samstag früh war für die Allgemeinheit nichts vorgesehen. Mein Vater wollte nochmal seinen Bruder im Krankenhaus besuchen in Bad Kissingen, und hat da eine seiner Schwestern mitgenommen. Ich habe dann die Gelegenheit der freien Zeit genutzt, und bin nochmal nach Haßfurt gefahren. Denn mein Cousin aus Saarbrücken hatte am Freitag in Haßfurt in einem Buchladen noch Comics vom Gratis Comic Tag gefunden, der eigentlich im Mai stattgefunden hat. Und laut seiner Auskunft sollten da noch einige mehr dort sein. Weswegen ich das unbedingt überprüfen musste. Da ich es schon wegen Arbeit damals nicht nach Frankfurt geschafft habe…  ;o) Deswegen bin ich also nach Haßfurt gefahren und dort nach der Parkplatzsuche direkt zu Hübscher gegangen, um zu sehen, was es dort noch so gab. Ich kann sagen: Einiges.
Als erstes habe ich mir aber ein Buch zum Kaufen ausgesucht, dass ich vom Thema interessant fand:
„Die germanisch-frühdeutschen Ortsnamen des Regnitz- und Obermaingebietes“.
Man weiß nie, für welche Recherchen ich das mal gebrauchen kann. Und wo einige Ortsnamen bzw. deren Endungen herkommen, hatte ich mich eh schon mal gefragt.
Außerdem habe ich mir noch
„Gute Prinzessinnen kommen ins Märchen, böse schreiben Geschichte“
mitgenommen. Das gab es außen in der Auslage heruntergesetzt. *g*
Und ich habe die Dame an der Kasse gefragt, warum noch so viele Comics vom Gratis Comic Tag da sind. Ob in Haßfurt nicht so viele Leute Comics lesen würden? Sie konnte es auch nicht verstehen. Meinte, dass es wohl einige Manga-Leser gibt, und andere sich da nicht so ganz trauen würden. Und sie wollten sie halt loswerden – inzwischen. (Verständlich, nach über einem Monat Rumstehens…) Ich habe mich also mal einiger *hust* Gratis Comics angenommen, wie ihr ja oben sehen könnt. Habe mich durch den Karton gewühlt, und von fast allen eines genommen. Nur auf ein oder zwei Kindercomics habe ich verzichtet. ;o)

Anschließend bin ich noch etwas durch die Stadt. Ein Eis essen, und Fotos von der Ritterkapelle machen – für meinen Blog. Damit ich euch auch was zeigen kann. ^^

Letztendlich ging es dann wieder zurück in die Unterkunft, wo ich erst eine Kleinigkeit gegessen habe, um dann mit Teilen der Familie in den Nachbarort Oberschwappach zu spazieren, wo der Onkel aus Haßfurt eine kleine Weinverköstigung organisiert hatte. Anschließend ging es über die Weinberge wieder zurück, mit einer leicht anderen Familienzusammenstellung, da einige hin- dafür dann andere zurückgefahren sind.
Abends ging es zum Abendessen nochmal gemeinsam weg. Zum Schnitzelessen. Zumindest ich und einige andere – Alufolie wurde entsprechend verteilt. So hatte ich gestern noch ein gutes Abendessen. ;o)

Zum Abschluss des Tages haben wir – die „Saarbrücker“ und ich ;o) – noch eine Runde „Machi Koro“ gespielt. Angesetzt sind laut Spiel 30 Minuten – wir haben etwas länger gebraucht. Vielleicht meinten sie „pro Person“? Oder weil es unser erstes Spiel war? Vielleicht haben wir deswegen etwas länger gebraucht? Kann natürlich auch sein. ;o)

Tja… und das war es dann gewesen.

Dann war da nur noch das Frühstück am Sonntag – bei dem ich tatsächlich mal als erstes da war. Was mich wirklich etwas überrascht hat. Mein Vater war der Zweite, der aufgetaucht ist – und der erste, der am Sonntag gefahren ist. Ein Teil der Mainzer hatten sich bereits am Samstag wieder auf den Rückweg gemacht.

Nach dem Frühstück und dem Packen wurde dann allen noch „Tschüß!“ gesagt – und vielleicht/wahrscheinlich treffen die Saarbrücker und ich uns dann mal zum Spielen, wenn sie in Mainz sind. Das fände ich schön.

Und so habe ich mich dann auch auf den gemütlichen Heimweg gemacht.

Da es ja ein Wochenende unter dem Motto „Familie“ war, habe ich direkt noch auf dem Rückweg bei Verwandtschaft in Ramsthal vorbeigeschaut und
„Überraschung!“ gesagt. Zum Glück waren die alle schon wach. ;o)

Als letztes habe ich dann auch noch eine Kerze bei meiner Oma und meinem Opa in Euerdorf angesteckt. Das hatte ich ursprünglich bereits am Donnerstag auf dem Hinweg vor, aber da ich da nicht so früh gefahren bin wie gedacht/geplant, habe ich dies dann auf der Heimreise erledigt.

Und dann kam ich nach Hause – und ich nehme an, meine Monster haben sich gefreut, dass ich wieder zu Hause war.

Jetzt mal sehen, ob das nächste Familientreffen wieder in zwei Jahren angesetzt wird – und wer dann auf diesem dabei sein wird. Ich denke, wenn ich Urlaub habe, bin ich da auch wieder mit dabei.

Wenn alles gut läuft, sehe ich meinen Vater – jetzt wieder -nicht-vor-Ort ;o), übermorgen. Wenn dies der Fall ist, werde ich da bestimmt auch was drüber schreiben.

Lasst Euch überraschen.

;o)

 

 

Hochzeitsglocken – im Ernst?!

Es gab da mal eine Person…

Genaugenommen gibt es sie natürlich immer noch, aber ich nicht mehr für sie.

Nun, diese Person fand ich ziemlich interessant, so dass ich mich auch gerne mit ihr getroffen habe, als sie hier in Frankfurt ihre Schwester, den Fuchs, besucht hat.

Und während Fuchs und Drachenechse arbeiten durften, bin ich mit der Person etwas strunzen gegangen. Dabei habe ich ihr dann auch ein Buch gekauft, welches uns aufgefallen ist, weil es witzig klang.
Ich weiß jetzt nicht mehr, ob es wirklich DIESES Buch war, zumindest geht es in die Richtung.

Nämlich:
„Ich bin ein Miststück: Strategie und Taktik für Frauen, die sich durchsetzen wollen“ von Cornelia Dittmar
Es kann allerdings auch durchaus genau dieses Buch gewesen sein. Ist halt schon ein Weilchen her – Ende Oktober 2014.

Tja.

Das Schenken dieses Buches war als kleiner Gag gedacht. Nur hätte ich mir vorher überlegen sollen, dass so etwas ja auch nach Hinten losgehen kann.

So könnte ich jedenfalls die Situation ein halbes Jahr später bezeichnen. Dass dann nämlich dieses Buch gegen mich angewandt worden sein könnte, als sie sich nach 2½ Monaten und 2 Wochenenden gedacht hat, mich abzuservieren.

Auf Wiedersehen und Tschüß.

(Was in meinen Augen im Oktober alles noch nicht mal absehbar war.)

Ist schon blöd, wenn ich mich nicht mal selber an mein eigenes Geschreibsel halte. In diesem Fall von 2013, wo ich ja groß getönt habe, dass man sich überlegen soll, mit wem man zusammengeht.
Genauer steht es hier.

Hätte ich mal vorher nachlesen sollen. Und es dann lassen. Gut, hab‘ ich nicht, Pech gehabt.
Und während ich mich also jetzt mit den Gedanken und Erinnerungen an diese Person herumschlagen darf, immer mal wieder, nimmt diese es leichter und schreitet voran.

Wie ich nun gehört habe: sogar vor den Standesbeamten. Irgendwann in den letzten Wochen.

Okee…

In der Zeit, in der wir noch miteinander geredet haben, sprachen wir auch über ihre Pläne, Tänzerin zu werden. Und dass dafür am praktischsten ein vermögender Mann vorhanden sein sollte, da das Geld in diesem Beruf eher nicht so sprudelt. Kunst halt.

Ist jetzt also die Frage, die da in mir auftaucht:
Fällt ihr Mann jetzt unter diese Kategorie?
Hat sie ihn unter den Aspekten des Buches ausgewählt?

*großes Schulterzucken bei mir*

Keine Ahnung.

Da ich nicht annehme, dass sie hier noch reinschaut, kann ich sie das jetzt auch nicht fragen. Und eine mail werde ich ihr deswegen nicht schreiben.
Ich nehme einfach mal an, es muss wohl Liebe sein. *hüstel*

Worin ich mir aber sicher bin, ist, dass sie sich damit selbst übertroffen hat. Denn von so einer Entscheidung hören Familienmitglieder ja gerne… vorher. Und eher nicht so gerne, wenn alles schon gelaufen ist.
Da war der Fuchs wohl richtig fuchsig.
Von daher…

*ganz träger Applaus, dabei das Gesicht verziehend*

Gut gemacht!

So eine Entscheidung zeugt von reiflicher Überlegung im Alter von 20 Jahren und lädt zu Wetten ein, wie lange es wohl geht.

Gut, ich habe keine Ahnung, wie lange es vor dem „Ja.“ schon ging, doch letztendlich kann mir das auch egal sein. Manche brauchen Jahre, andere halt nur Monate, Wochen, Tage…

Wie gesagt, ich denke nicht, dass sie sich nochmal hierher verirrt – von daher könnte ich jetzt lästern und über diese Entscheidung herziehen. Aber… nee. Der bisher durchklingende Sarkasmus muss genügen.

Stattdessen wünsche ich ihr einfach

Herzlichen Glückwunsch.

und

Viel Glück!

 

Zweiteres kann man sowieso immer gebrauchen.

 

Abschied

Heute war die Beisetzung meines Opas.

Deswegen möchte ich kurz zwei Sachen erzählen, die mir zu ihm in den letzten Tagen eingefallen sind:

Vorletzte Nacht habe ich geträumt. Wofür Nächte ja da sind. Es sei denn, man ist Tagträumer – aber ich schweife schon wieder ab. Also: Ich habe geträumt.
Und zwar war der Ort des Traumes wahrscheinlich meine erste Wohnung – zumindest hat sie mich daran erinnert. Meine eine Tante war da und ich habe mit ihr darüber diskutiert, warum Drachenechse demnächst das geplante Rollenspiel so organisiert, wie sie es tut.
Dabei war auch mein Opa, der dann auch seinen Kommentar dazu abgegeben hat. Und ich habe ihn gesehen: er sah viel jünger aus als lange, und er klang so wie immer…
Da bin ich aufgewacht, und habe mich gefreut, dass es ihm jetzt gut geht. Und das ich ihn immer bei mir haben werde.
Ich denke, dass wollte dieser Traum mir zeigen.

Und als zweites noch etwas, auf das ich heute auf der Fahrt zur Kirche nachgedacht habe:
Mein Opa war nie ein Kirchgänger. Sein Argument dafür, warum er nicht in die Kirche geht, war, dass sein Platz immer vom Pfarrer besetzt ist.
Und nun auf der Fahrt zur Kirche dachte ich mir, dass mein Opa aber dieses Mal in die Kirche muss, und er da nicht darum herumkommt.

Die Kirche und der Gottesdienst selbst war katholisch – und mir ist wieder klargeworden, wie froh ich bin, dass meine Mutter bei der Hochzeit mit meinem Vater-vor-Ort von Katholisch auf Evangelisch gewechselt ist. Und ich mit dazu. Denn irgendwie liegt mir das nicht.
Aber darum geht es jetzt ja nicht. Vielmehr geht es darum:

Nach dem Gottesdienst sind wir zum Friedhof gelaufen. Und dort in der Aussegnungshalle habe ich festgestellt, dass mein Opa in seiner Urne ja da steht. Ich hatte mich vielleicht etwas gewundert, wo er in der Kirche sein mochte… so war das auch geklärt. Er war die ganze Zeit in der Aussegnungshalle.

Und ich musste denken, was für ein Schlitzohr mein Opa doch ist. Sogar um seinen letzten Kirchbesuch hat er sich gedrückt. Und dieser Gedanke hat mich innerlich ziemlich erheitert.

Jetzt bleibt mir also nur „Lebe wohl.“ zu sagen.
Obwohl… nein, ich habe ja gerade vorhin gesagt, dass ich ihn immer bei mir haben werde. Also ist vielleicht ein „Bis bald.“ besser.

 

In Erinnerung

Mein Opa

Wenn ich jetzt so über meinen Beitrag von gestern nachdenke, habe ich das Gefühl, ich habe mich beim Schreiben etwas verzettelt.
Oder wie es wohl in der Schule geheißen hätte: Thema verfehlt.
Denn ich habe nicht wirklich zusammengebracht, auf was ich auch mit der Einleitung hinweisen wollte.

Ich gehe also nochmal in mich und ziehe diesen Eintrag zurück – der zweite, den ich komplett rausnehmen werde.
Vielleicht werde ich ihn nochmal überarbeiten. Mal sehen.

Aber die wichtigste Aussage des letzten Beitrags werde ich einfach hier nochmal wiederholen.

Meine Oma und mein Opa.

In Erinnerung!

Meine Oma  1929 – 1993

Mein Opa  1927 – 2017

Garagen

Nur mal kurz… langsam komme ich doch vielleicht wieder in die Gänge.

Habe jetzt die Tage endlich den Mietvertrag klar gemacht für „meine“ Garage ab Anfang Mai.
Nachdem ja letztes Jahr so gerne Leute vor dem Haus in mein Auto gefahren sind…

Mein Nachbar von nebenan, dem Nebenhaus – direkt Balkon an Balkon – ist wieder zurück in den Süden gegangen.
In seinem Falle Augsburg. Und da er ja sogar 2 Garagen hier in der Ecke gemietet hatte – und letztes Jahr bei einer ersten Nachfrage von mir zu diesem Zeitpunkt alle Garagen vermietet waren, habe ich dann Ende Februar einfach nochmal bei den Vermietern angefragt. Nachdem ich gehört habe, dass er beide – logischerweise – gekündigt hat.

Joa – und das sah gut aus. Nur bin ich halt ewig nich in die Gänge gekommen. Ich habe ja schon fast vermutet, es könnten in der Zwischenzeit vielleicht andere Interessenten schneller gewesen sein. Aber nein.

Am Mittwoch war ich also endlich dort und habe meinen Mietvertrag unterschrieben.

Jetzt habe ich also ab Mai eine Garage ziemlich direkt neben dem Haus. Und damit definitiv immer einen Parkplatz, wenn ich mit dem Auto unterwegs gewesen sein sollte. Der Einfachheit halber kann ich mich auch einfach mal davor stellen. Zu praktisch.

Dann bleibt jetzt eigentlich nur zu überlegen:
Brauche ich dann wirklich ein neues gebrauchtes Auto zur Restwerterhöhung – oder kümmer ich mich doch gleich um ein Motorradel.
Obwohl – nette Autos gibts ja schon…

Hm…

Wünsche – und Personen

Es gibt Personen, die man nicht versteht – von denen man aber selber auch nicht verstanden wird. Das beruht oftmals sicherlich auf Gegenseitigkeit.
Wie ich darauf komme?

Dies wurde mir vorgestern (mal wieder?) klar, denn…

Ich will dieses Jahr tatsächlich mal wieder meinen Geburtstag feiern.
Bedeutet: Ich lade in eine Pizzeria ein. Und zwar dieses Mal Familie + Freunde kombiniert. Mein Plan für letztes Jahr wurde ja leider von Autos zunichtegemacht. Vorletztes Jahr habe ich nur meine Freunde eingeladen. Dieses Mal also kombiniert.

Mein ursprünglicher Plan war leicht anders, da ich gerne meinen Imkerfreund samt Familie dabeigehabt hätte. Allerdings hätten bei diesem Plan leider einige Leute aus meiner Familie nicht so mitmachen können… und dann habe ich ewig mich nicht kümmern können/wollen…

Jetzt also Pizza im Nahkreis.

Ich bin mit der Alternative sehr zufrieden. Zumindest habe ich mich da endlich mal gekümmert, nachdem mir der Gedanke gekommen ist.

Da wäre jetzt nur noch die Sache mit den Geburtstagswünschen.

Wenn man einlädt, wird dann ja immer die Frage nach den Wünschen gestellt.

Da ist die Sache jetzt die:
Was ich mir wirklich wünschen würde, kann von den Eingeladenen eh niemand erfüllen. Und ich habe jetzt keine Lust, mir zwanghaft irgendwelche Sachen überlegen zu sollen. Und wenn ich WIRKLICH etwas möchte, kaufe ich mir das selbst.

Deswegen will ich es dieses Mal anders machen.

Ich habe bei der Einladung direkt hineingeschrieben, was ich da möchte: Nämlich, ich zitiere:

„Ich wünsche mir KEIN Geld und KEINE Gutscheine.
Spendet das Geld.“

Und für die Spenden habe ich drei Vorschläge gemacht.
Nämlich erstens eine Spende an den Sportverein, bei dem ich Bogenschieße. Aber nicht für die Bogenabteilung, sondern als eine Unterstützung für die Ropeskipper und deren EM-Teilnahme.
Denn zu diesen Teilnehmern gehört unter anderem meine Lieblingsnichte.
(Die Entscheidung fällt leicht, bei einer einzigen. ;o))
Mit ihren 13 Jahren darf sie im Sommer mit Mutter und Bruder das erste Mal nach Portugal zum Springen fahren. Weil das ja nicht umsonst geht, möchte ich also meinerseits die Truppe dabei unterstützen. Deswegen war dies mein erster Vorschlag.
(Die Variante meiner Eltern-vor-Ort finde ich aber auch in Ordnung – die haben mir heute am Telefon erzählt, dass sie das Geld, welches ich geschenkt bekommen hätte, direkt meiner Schwester weitergeben. Passt auch.)

Für Naturfreunde habe ich als zweites eine Spende an den NABU vorgeschlagen – und als drittes einfach mal Brot für die Welt.

Was bin ich doch für ein guter Mensch…

äääh…

Nö.

Irgendwie ist es mehr reine Bequemlichkeit:
Gutscheine will ich nicht, weil ICH dann wieder schauen muss, wo kann ich sie einlösen… wie lange sind sie gültig… was bekomme ich dort… wenn ich sie einlösen möchte, muss ich sie dann finden 😉 und natürlich mit rumschleppen…

Das war und ist mir zu blöd.

Und Geld zu wünschen?

Um hinterher vielleicht die Rechnung zu machen, ob sich die Einladung „gelohnt“ hat?

Dito.

Wenn ich Geld sparen wollte, würde ich gar keine „Feier“ machen. Aber ich will ja mal einen Abend „meine“ Leute um mich haben. Und bevor ich sage, ich wünsche mir gar nichts… und dafür halt Gutscheine (siehe oben) oder Geld (siehe auch oben, in der gleichen Zeile wie die Gutscheine. ;o)) als Verlegenheitsgeschenk bekomme…

Nein, Danke.

Deswegen der Spendenwunsch.

Meine Mutter hatte vorgeschlagen, Geld zu wünschen und das dann zu spenden. Doch wenn ich das mache, behalte ich es vielleicht doch selbst. Das war mein Gedanke. Also soll jeder direkt selbst spenden, wenn er nichts Anderes weiß.

Denn ich habe ja nicht gesagt, dass ich keine Geschenke annehme. Die Spendensache ist hauptsächlich für alle gedacht, die keine Idee haben. Wenn einer eine Idee hat, was er mir schenken kann: Bitte sehr.

Doch ob das die Leute selbst so herauslesen?
Oder jetzt nur diejenigen der Eingeladenen, die meinem Blog eh folgen?

Dann weiß ich zumindest, dass meine Familie das nicht liest.

Ach ja, um nun nochmal auf meine Einleitung zurückzukommen…

Eine verwandte Person liegt definitiv nicht auf meiner Schiene – und ich nicht auf ihrer.

Von den bisherigen Rückmeldungen hatte niemand etwas zu meinem Wunsch geschrieben. Er scheint also in Ordnung zu gehen.
Nur diese Person …

Ich zitiere wieder:

„du musst ja viel Geld haben, wen du alles Spenden willst, aber es ist ja deine Sache.“

In meiner Antwort schrieb ich dann unter anderem

„Und Falsch: Nicht ich spende – ihr spendet.“

Und

„Und ja – ich hab genug, Danke der Nachfrage.“

Dies wirft in mir den Gedanken auf, dass diese Person sich einfach nicht vorstellen kann, dass man Geld ausgibt, ohne dafür etwas Materielles zurückzubekommen. Am besten im gleichen Wert, oder höher als das, was man selbst ausgelegt hat.

Nun – ich kann mir das vorstellen.

Einen einigermaßen guten Abend mit Leuten, die man kennt und (teilweise/manchmal) mag… ;o)

Das lasse ich mich auch gerne mal etwas kosten.

Im gedanklichen Entwerfen dieses Blogs und seines Vorschreibens kam mir inzwischen tatsächlich der Gedanke, dass ich auch ein Spendenschwein hätte aufstellen können, für ein vorher festgelegtes Ziel. Dann hätte ich dieses Schwein so, komplett wie es ist/gewesen wäre, weitergeben können. Zum Beispiel an meine Schwester…

Na gut, vielleicht dann beim nächsten Mal.

Ach ja – diese Person, die mich jetzt schon nicht versteht, konnte ja schon nicht verstehen, dass ich 2011 das erste Mal im Dezember nach Borkum gefahren bin.

Die mir berichtete Reaktion war:

„Im Winter?!?“

Ja.

Da ist es dort sehr schön.

Dabei fällt mir ein: Wäre mal wieder an der Zeit… Ich war jetzt zwei Jahre nicht, also könnte ich mal wieder. Ich habe noch ’ne Woche frei zum Verplanen…

Aber erst wird Pizza gegessen.

Oder Nudeln.

Oder sonstwas.

Und ich hoffe, niemand schenkt mir Gutscheine.

Denn… siehe oben.

Ihr wisst schon.

;o)